Mit Leidenschaft und Hingabe: Ein Herzensprojekt für Bildung in Nepal

March 26, 2025
United World Schools
2 mins
Erfahren Sie die inspirierende Geschichte von Nina Keul, deren Leidenschaft für Bildung und ihr Wunsch, Nepal etwas zurückzugeben, zur Gründung einer Schule im Gedenken an ihren Ehemann Stefan führte. Mit Unterstützung unseres Partnerunternehmens Fly & Help verändert ihr Herzensprojekt die Zukunft der Kinder in Nepal.
Meine Reise nach Nepal
Namaste, méró námá Nina – ho. Ich heiße Nina Keul, bin heute 45 Jahre alt, leidenschaftliche Sportlerin und von Beruf Polizeibeamtin. Nachdem ich es in meiner Jugend bis in die Nationalmannschaft des Kampfsports geschafft habe, war ich später international im Triathlon erfolgreich und durfte zweimal an der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii teilnehmen.
Nach dem Leistungssport kam die Liebe zu den Bergen und 2019 durchwanderte ich mit meinem Mann Stefan den Annapurna Trail im Himalaya Nepals. Auf unserem Weg von Dorf zu Dorf begleiteten uns manchmal kleine Kinder in FlipFlops oder barfuß auf deren beschwerlichen Wegen zur Schule. Sie fragten uns nach Stiften, Süßigkeiten oder Geld – nichts davon hatten wir für sie.
3 Tage nach unserer Rückkehr der eindrucksvollen Reise kam Stefan ums Leben und ich wollte dem Land Nepal etwas dafür zurückgeben, dass er sich dort noch seinen Traum, einen 8000er Berg aus der Nähe zu sehen, erfüllen konnte und wir überall so herzlich empfangen wurden.


Ein Herzensprojekt für Bildung
So kam mir die Idee eine Schule zu bauen, um etwas nachhaltiges zu schaffen und ihn in seine geliebten Berge zurück zu bringen. Mit Hilfe der Organisationen Fly&Help und UWS konnte ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen und 2021 wurde in dem Bergdorf Bulma diese Schule in Gedenken an Stefan Keul eröffnet. Mein Herzensprojekt – und es ist sehr heilsam zu sehen mit welchem Engagement die jungen Menschen rund um UWS dieses und andere Projekte voran treiben, um ihr Land in positiver Entwicklung zu verändern.
Wir können nicht beeinflussen, welches Schicksal uns im Leben treffen soll – aber den Weg, wie wir damit umgehen, den bestimmt jeder selbst.
Ich persönlich ziehe viel Kraft daraus anderen Menschen zu helfen, beruflich obliegt mir der Fachbereich der häuslichen Gewalt und ich versuche den Betroffenen einen Weg aus dem Gewaltkreislauf aufzuzeigen. Darüberhinaus habe ich nach der Flutkatastrophe im Ahrtal viele Stunden mit Arbeitseinsätzen zur Beseitigung der Folgen verbracht, organisierte und begleitete nach Ausbruch eines Krieges viermal Hilfskonvois ins angegriffene Land. Ein Lächeln im Gesicht von betroffenen Menschen sagt anschließend so viel mehr als 1000 Worte!
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